Sonntag, Juni 10, 2007

Coito, ergo sum!

Früher hieß das sicher mal anders.



Aber in Zeiten von Ariadne von Schirach ("Ficken als Gebet" - oversexed and underfucked - "Der Tanz um die Lust") und dem Autor der "Generation Single" Michael Houellebecq (Sex als "entkleideter", entfremdeter, entmystifizierter, entsinnlichter Teil des entpersonalisierten, kapitalistischen Austauschprozesses - "Elementarteilchen", "Ausdehnung des Kampfbereichs", Lanzarote etc.) dürfte jedem - außer er lebt gerade in Afrika (dort heißt es zur Zeit wohl eher: Coito, ergo non sum.) - klargeworden sein, dass dies das zentrale Thema unserer Zeit war, ist und sein wird - und Denken in den Hintergrund (Cogito, ergo sum.) und zwar noch hinter Konsumieren (Consumo, ergo sum.) zu treten hat.



*zur Konstantin-Ausstellung bis November täglich eine lateinische Spruchweisheit.





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