Sonntag, Juni 10, 2007

Frust am Leben: Rauchen macht depressiv

Wie die WELT am Samstag (9.Juni 2007) Seite W2 WISSENSCHAFT berichtete, haben jetzt die Finnen erfunden, dass nicht nur Depressive vermehrt rauchen, was wir ja schon vorher mehr als ahnten, sondern auch Raucher vermehrt zur Depression neigen sollen. Na, wenn so ein circulus vitiosus nicht depressiv macht. Wie eigentlich alles von besserem, also schlechtem Wetter bis zu Windows, was ja schließlich Finnen nicht nur dazu rechtzeitig veranlasste, aus einer ehemaligen von der Pleite bedrohten Gummistiefelfabrik den größten Handyhersteller zu machen („Connecting people“ – wobei natürlich auch der auch Umgang mit anderen Menschen depressiv machen kann, wie wir seit Sartre wissen: „Die Hölle – das sind die anderen.“), sondern auch ein Linux zu erfinden.

Dann hätten wir aber gerne auch gerne eine finnische Patentlösung für unser bayerisches Problem, von dem nahezu zeitgleich die SÜDDEUTSCHE von einer bayerischen Massenkrankheit berichtet:„Jeder Dritte Erwachsene ist in Bayern depressiv“ (Tendenz steigend!)

Womit wir bei der FAS (Nr. 23 – 10.Junni 2007 - WIRTSCHAFT Seite 42) von heute wären, die über den vorläufigen weltweiten Rückgang des Tabakkonsums allerdings nur pro Person (Schließlich hat der Chinese ja noch gar nicht richtig zu quarzen angefangen.) unter dem Titel „Das Jahrhundert der Zigarette“ (Genuss oder Gift? Mode oder Mord? Vom Aufstieg und Fall der Zigarette im 20. Jahrhundert – von Winand von Petersdorff und Julia Roebke) berichtet. So ist man in den USA bei 1814 Zigaretten pro Kopf (2004) angelangt ist, während der Durchschnittskopf in Deutschland bereits mit 1322 (2006) Zigaretten genug blauen Dunst hat.








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