Mittwoch, Oktober 01, 2008

Metz: Nuit blanche und schwarze Homepage

Ich will ja nicht in Anlehnung an Obelix sagen “Die spinnen, die Franzosen.”.

Vielleicht gibt’s ja wirklich eine Erklärung dafür, dass die Homepage zur Nuit blanche in Metz schwarz sein “soll”.

Vielleicht ist das ja selbst schon (eine) Kunst.

http://www.nuitblanchemetz.com/

Wer sich allerdings über die kostenlosen Bus-Verbindungen muss dann schon auf die Seite der “Quattropole” gehen.

Online-Reservierungssystem direkt: http://www.mairie-metz.fr/metz2/evenement/nuit_blanche/2008/bus.php

(Nicht erschrecken! Während http://www.nuitblanchemetz.com/ ins Auge geht, geht’s bei http://www.quattropole.org/

(direkt deutsch: http://www.quattropole.deepweb.de/content.jsp?kontext=Kontext_130&auswahl=null) ins Ohr.

Quattropole, da wächst zusammen, was zusammen gehört.Hört, hört!

Die FORTIS, der TV und die Milliarden - und das Jahr der Mathematik!

Bei Nullen ist es wichtig, dass sie hinten stehen.

Klingt komisch, ist aber so!

Das gilt in Luxemburg, selbst in Belgien (B.E.L.G.I.E.N.!!!!! Beeeeeelgien) und sollte auch beim TV gelten.

Klingt komisch, ist aber so!

Nun stellt ein TV-Redaktör, dem nichts zu schwör ist, heute Morgen fest (Seite 2 “Die Einschläge kommen immer näher”), dass die “weltweite Finanzkrise nun die Region erreicht”.

Klingt komisch und ist komisch. (Wenn die Krise bereits weltweit ist, dann ist sie auch schon in der Region. Sonst wäre sie nicht weltweit, oder die Region nicht von/in dieser Welt.

Klingt komisch, ist aber so.

Dann behauptet eben jener Redaktör: “Aber allein die Fortis-Rettung bezahlt jeder Luxemburger Steuerzahler mit mehr als 5000 EUR. Doch (sic!) das Geld IST im “Ländchen” gut angelegt.”

Die beiden Sätze klingen komisch, stehen aber so (da).

Wie er aber auf die 5000 EUR kommt? Die Zahl der Fortis-Rettung muss man sich derweil woanders besorgen, z.B. “IM WESTEN”:

Staat bewahrt Fortis vor Zusammenbruch

“[...]Luxemburg zahlt für 49 Prozent der Aktien an der Fortis Banque Luxembourg 2,5 Milliarden Euro.[...]”

oder/und (zur Sicherheit!) bei T-online: (Klingt komisch, ist aber so!)

Bankenpleite in Belgien

Benelux-Staaten retten Großbank Fortis

[...]Luxemburg zahlt für 49 Prozent der Aktien an der Fortis Banque Luxembourg 2,5 Milliarden Euro.[...]

Nun schreiben wir mal 2,5 Mrd. aus (was (noch) selten genug geschieht und daher ein besonderer Service von ‘abgeschmackt’ ist): 2.500 000 000. (Milliarde, das ist eine Zahl mit 9 Nullen. Das klingt lustig, ist aber so.)

Und dvidieren (teilen) durch 5000 (EUR/Stuerzahler).

Bei 2.500.000.000 kürzen sich 3 Nullen weg; bei 5000 EUR/Steuerzahler. (Klingt komisch, ist aber so.)

Also: 2.500.000 EUR durch 5.EUR/Steuerzahler (Die EUR können wir auch streichen. Klingt komisch, ist aber so.)

Bleiben: 500.000 Steuerzahler. 500.000 Steuerzahler??!?!!? In Luxemburg?!??!!??

Klingt komisch.

Dabei soll Luxemburg, je nach Quelle (2006: 474413 ) gerade mal rund 483.800 (Januar 2008 WIKIPEDIA)

486.000 Einwohner (Encarta 2008)

CIA Worldfactbook July 2008: 486.006 - die wissen es ganz genau 486.006(!)).

Klingt komisch, ist aber so!

Das wären bei 486.006 EINWOHNERN und 2,5 Mrd. Staatshilfe für 49% 5143.969416015440139 pro EINWOHNER.

Klingt nicht komisch, ist aber so.

Wieviel das pro LUXEMBURGER STEUERZAHLER macht, will ich gar nicht wissen. Ich schätze mal pi mal Daumen das Doppelte.

So, liebe Redaktöre und Redakteusen, und morgen denke ich über die zwei Sätze nach:

“Als einer der wichtigsten Fonds-Bankenplätze der Welt sollte das Großherzogtum eigentlich recht unbeschadet den Untergang der Investmentbanken überstehen.”

Eva Herman vom Gericht rehabiitiert

Inteeressant dabei und richtig diedifferenzierte und differenzierende Feststelungbei GENDERAMA über die Rolle der Medien:

“Es ist natürlich ein bisschen wie bei vergleichbaren Fällen (Martin Hohmann und Co.): Bis ein Gericht endlich festgestellt hat, dass ein Medienopfer gar nicht gesagt oder getan hat, was die Medien ihm unterstellten, ist die Hetzjagd längst beendet und das Fehlurteil der Medien vielfach im öffentlichen Bewusstsein festgezurrt. Um so wichtiger ist es, als Gegenöffentlichkeit zu erreichen, was man kann.

“Keine Verherrlichung des Nationalsozialismus” titelt klar der Schweizer Zeitung “20 Minuten” und zitiert den Vorsitzenden Richter, der sich intensiv mit den umstrittenen Äusserungen von Eva Herman beschäftigt habe: “Eine Verherrlichung des Nationalsozialismus kann man daraus nicht entnehmen.”
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Oh, keine Prädikatsjuristen in TRIER?

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http://www.praedikatsanwaelte.de/

(nicht mal mit “kleinem Prädikat? - befriedigend in Bayern?)

Doch, natürlich gibt es Prädikatsjuristen in Trier.

Die werden aber zunehmend zu Prekariats-Juristen - glaubt man ihrem Verband.

Wall E: Der Letzte räumt die Wallstreet auf!?

Wofür die Abkürzung WALL steht, weiß ich ja jetzt:

Waste Allocation Load Lifter (Earth-Class).

Aber wofür steht die Abkürzung S.T.R.E.E.T. ?

Wall E

01.10.2008 11:06 Uhr SZonlineFinanzkrise
Weltwirtschaft am Abgrund

Unsicherheit, Panik, Hysterie: Nach dem Lehman-Beben ist das Vertrauen der Anleger verschwunden. Damit fehlt dem Finanzsystem die Basis seiner Existenz.
Ein Kommentar von Alexander Hagelüken